Dies hier sind die Aufzeichnungen von Fleet-Admiral Josh Warrax über die Gründung des 53rd Elite Corps:

Die Sith-Flotten kamen plötzlich über uns, wir wurden von den Angriffen vollkommen überrascht und mussten viele Niederlagen einstecken. Am Anfang des Krieges waren wir paralysiert, selbst die Jedi waren nicht auf eine solche Invasion vorbereitet. Wir wurden regelrecht überrannt. Nachdem sich der Schock gelegt hatte und man realisierte das wir uns in einem Krieg befinden wurden gewaltige Flotten aufgestellt. Ich diente zu der Zeit auf der Liberation als einfacher Lieutenant und war noch Jahre davon entfernt in den Stand eines Admirals erhoben zu werden. Nach und nach übernahmen immer mehr Jedi das Kommando über die Truppen, was uns zu Beginn regelrecht beflügelte. Dennoch waren die Jedi weniger mit militärischen Strategien und dem Alltag bei der Armee vertraut, was am Anfang zu einigen Auseinandersetzungen in den Stäben führte.

Wir waren von der Brutalität und der Rücksichtslosigkeit der Sith maßlos überfordert. Ihre Armeen nahmen einen Standort nach dem nächsten ein. So langsam wurden wir immer mehr eingekesselt. Viele aus dem Stab starben, was mich mit einer Beförderung segnete, jedoch empfand ich die Verantwortung zu dieser Zeit eher als Fluch. Als Captain der Liberation führte ich zusammen mit den Jedi einen Angriff auf das besetzte Manaan durch. Nur mühsam liefen die Aktionen zur Befreiung des Planeten. Der Unmut unter den Truppen war deutlich zu spüren. Man erwartete von den mächtigen Jedi, dass sie diesen Krieg im Hand umdrehen gewinnen würden. Viele Soldaten hatten eher die mystischen Vorstellungen über die Jedi im Sinn. Um ehrlich zu sein wären wir aber ohne die Jedi wohl kurz nach Beginn des Krieges gefallen. Die Liberation wurde zusammen mit ihrem Schwesterschiff Deliverance zu einem Spezialkommando zusammengefügt. Eine schnelle Eingreiftruppe für die Drecksarbeit auf dem Schlachtfeld. Die Truppen bestand aus den besten Soldaten, die die Republik zu bieten hatte, aus hervorragenden Piloten und Jedi-Rittern. Aus dieser Eingreiftruppe entwickelte sich die Battlegroup: 53rd Elite Corps.

Kurz nach der Gründung des Corps wurde ich zum Admiral der Second Sector Force. Ich hatte zusammen mit dem Jedi-General Rijum Ma'al den Oberbefehl über die gesamte Flotte für die Schlachten im Outer Rim. Der Jedi unterstützte selbst jedoch immer das 53rd Elite Corps und so war die eigentliche Führung der gesamten Force in meiner Hand. Als ich ihn fragte, warum er gerade auf das 53rd fixiert war, antwortete er: 'Admiral, dieser Krieg zieht sich schon solange hin und ich habe das Gefühl das diese Männer ihn zu unseren Gunsten wenden können.' Ob er dies nur so daher gesagt hatte, um die Truppenteilen des 53rd zu motivieren, oder ob er es wirklich ernst meinte kann ich nicht wirklich sagen. Aber ich habe vollstes Vertrauen in die Männer des 53rd Elite Corps.

Nach dem Tod des Jedi-Generals und der Invasion auf Coruscant begannen die Jedi sich aus der Armee zurückzuziehen. Es war ein Aufruf dem viele folgten, doch einige wenige blieben. Der einzige Jedi welcher dem 53rd Elite Corps erhalten blieb war der Schüler des einstigen Generals gewesen: Jedi-Commander Arcas Tavar'on. Er mag zwar noch ein sehr junger Mann sein, jedoch bewies er schon erhebliches taktisches Geschick und militärische Raffinesse. Nach der schweren Beschädigung eines der 53rd Schiffe, der Deliverance, bei der Schlacht von Rendili, setzte er sich für eine Aufrüstung des Kreuzers ein.

Das 53rd fand seine Gründung somit in den Tagen, als das Sith Imperium seinen Aufstieg aus der Stille der Vergangenheit begann. 28 Jahre vor dem Vertrag von Coruscant schlug das Imperium aus dem Schatten heraus nach der Republik und zwang diese in die Defensive. Aus dieser Situation heraus musste die Republik schnell handeln und als immer mehr Systeme an die schwarze Flut des Feindes fielen, trat die Idee auf den Plan, eine Battlegroup ins Leben zu rufen, die sich mit speziellen und gefährlichen Einsätzen beschäftigen konnte: Das 53rd Elite Corps war geboren. Die Battlegroup 53rd war im Verhältnis zu den anderen Flotten recht klein, doch hochspezialisiert und handelte zumeist auf eigene Rechnung. Über die vielen Jahre des Kampfes hinweg erntete das 53rd einen sehr guten Ruf innerhalb des republikanischen Militärs und dessen Feinden. Der Vertrag von Coruscant erforderte dann ein gewisses Umdenken innerhalb des 53rd. Der Kalte Krieg gegen das Sith Imperium forderte ein wesentlich indirekteres Handeln und so übernahm General Alynn Kratas das Kommando über das 53rd, galt sie doch als sehr subtile und berechnende Taktikerin.

Weitere Informationen über die Geschichte des 53rd Elite Corps findet ihr in eurem Datapad.
Im Vergleich zu vielen anderen Flotten-Teilen mag die Battlegroup: 53rd Elite Corps verhältnismäßig klein sein, was ihrer Durchschlagskraft jedoch nicht im geringsten schadet. Das 53rd ist ein spezialisierter Kampfverband, der durch seine geringere Größe kaum auffällt und somit auch für subtile Einsätze genutzt werden kann. Das bringt natürlich auch den Nachteil mit sich, dass das 53rd über weniger Truppen-Masse verfügt, sondern vielmehr auf Spezialkräfte vertraut.

In diesem Abschnitt widmen wir uns der Aufzählung der Truppenteile des 53rd Elite Corps. Die Battlegroup besteht aus vier verschiedenen Commando-Groups: CG Unbreakable, CG Call of Horizon, CG Deliverance und CG Proud of Shinoa. Die Namen der Commando-Groups (CGs) leiten sich jeweils durch deren führendes Schiff aus und haben, je nach Aufgabengebiet, angepasste Truppengrößen. Es mag sogar oft vorkommen, dass die einzelnen Commando-Groups unterschiedlichen Aufgaben in unterschiedlichen Regionen der Galaxie nachgehen.
Commando-Group: Deliverance
Über die Deliverance

Die Hammerhead-Klasse Deliverance wurde 10 Jahre vor dem Vertrag von Coruscant in den Werften von Rendili gebaut. Admiral Josh Warrax (damals noch Admiral der Second Sector Force) gab den Bau des Schiffes in Auftrag und hatte dessen Einsatzgebiet bereits fest im Auge. Über die Jahre hinweg trug das 53rd Elite Corps viele Siege davon und die Deliverance hatte ihren Teil daran. Es baute seinen hervorragenden Ruf als Schiff aus und versetzte dem Imperum immer wieder empfindliche Nadelstiche in etlichen Missionen. Doch jede Siegesreihe hat auch einmal ihr Ende. Bei einem Scharmützel bei Rendili wurde die Deliverance fast gänzlich aufgerieben. Der Großteil der Mannschaften starb bei diesem Gefecht und das Schiff trug starke Beschädigungen davon. Es brauchte mehrere Monate, bis das Oberkommando durch General Alynn Kratas die Reperatur der Deliverance in Auftrag gab. Gerade in den Zeiten nach dem Friedenverstrag mit dem Imperium, benötigte es Schiffe mit der Qualität der Deliverance. So wurde sie in jener Werft wieder in Stand gesetzt, in der die Deliverance vor etwa 10 Jahren das erste mal ausgelaufen war: Rendili. Nach der Reperatur und einer neuen Besetzung des Schiffes war die Delivernace wieder bereit für den Kampf gegen den Feind.

Die Aufgabe der Deliverance

Die Deliverance ist eines der mittelgroßen Schiffe innerhalb des 53rd Elite Corps. Es agiert unter dem Kommando von Captain Shad Fynn und hat keinerlei weitere Kreuzer an seiner Seite. Die Tatsache, dass die Deliverance gänzlich autonom handeln kann, macht sie für den Feind so gut wie unsichtbar. Im Gegensatz zu größeren Schiffen und Flottenteilen der Republik kann die Deliverance ihre tödliche Fracht hinter den feindlichen Linien ablassen, ohne entdeckt zu werden. Die Deliverance ist weniger für den direkten Luftkampf gemacht und trägt somit nur eine einzige Staffel von Aurek-Jägern. Dafür hat sie ihre Kompetenzen ganz klar im Bereich der Commando-Einheiten, Infiltration und Enter-Manöver.

Tour of Duty

• Intervenierung auf Rendili
• Wie Wasser im Sand
• Takedown
• Weißer Mantel
• Der Aufstand
Generelle Informationen
Manufaktur Rendili Hyperworks
Modell Hammerhead
Klasse Kreuzer
Kapitän Captain Shad Fynn
Technische Informationen
Länge 315 Standartmeter
Hyperdrive Klasse x2
Bewaffnung • 4 Doppel-Turbolaser
• 2 Turbolaser
• 2 Batterien Point-Defense
• 2 Turret-Laser
Komplement • 1 Staffel Aurek-Jäger
• 2 Ministry-Shuttle
Crew 300
Passagiere 400
Ladekapazität 4000 metrische Tonnen
Vorräte 8 Monate
Zusätzlich • Traktor-Strahl
• diverse Truppenspeeder